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Diskussionsrunde „Alphabetisierung in Afrika“ am 4. November, 17.30 Uhr
im UNESCO-Institut für Pädagogik
Gemeinsam mit dem Afrika-Verein, dem Außenwirtschaftsverband der deutschen
Unternehmen in Afrika, lädt das UNESCO-Institut für Pädagogik
am 4. November 2002 um 17.30 Uhr zu einer Diskussionsrunde zum Thema „Alphabetisierung
in Afrika“ ein.
Referenten sind:
Dr. Adama Ouane, Direktor des UNESCO-Instituts für Pädagogik
Dr. Katja Michaelowa, Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Archiv, Leiterin des
Schwerpunktes Handel und Entwicklung
Dr. Ingrid Jung, Deutsche Stiftung für Internationale Entwicklung
Jörgen Vogt, Afrika-Verein e.V.
Moderation Navina Sundaram, Journalistin, ehemalige Moderatorin
des “Weltspiegel”
Hintergrund der Veranstaltung:
- Im Januar 2003 werden
die Vereinten Nationen für den Zeitraum 2003-2012 eine Alphabetisierungsdekade
ausrufen, die zum Ziel hat, die verheerenden Bildungsmängel weltweit
abzubauen und damit zur Verringerung der Armut, des Bevölkerungswachstums
und der Kindersterblichkeit beizutragen. Die Zusammenarbeit zwischen Regierungen,
Zivilgesellschaft und dem privaten Sektor auf diesem Gebiet soll gestärkt
werden.
- Afrika wird es besonders
schwer haben, die von den Vereinten Nationen für das Jahr 2015 angestrebten
Ziele zu erreichen. Dann sollen nur noch halb so viele Menschen in extremer
Armut leben wie Ende der 90er Jahre. Um das UNESCO-Programm “Bildung für
alle” umzusetzen, werden manche afrikanischen Länder ihre Einschulungs-
und Erwachsenen-alphabetisierungsraten im Vergleich zu den 90er Jahren verdoppeln,
manche sogar verzehnfachen müssen.
- Die von der Neuen Partnerschaft
für Afrikas Entwicklung (NePAD) und dem UN-Weltgipfel für Nachhaltige
Entwicklung gesteckten Ziele können nur durch verstärkte Anstrengungen
im Bildungsbereich erreicht werden. So ist die Rolle der Bildung zum Beispiel
auf dem Gebiet der Gesundheitsvorsorge, insbesondere der HIV/AIDS-Prävention,
unumstritten und empirisch nachweisbar.
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